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Urlaub im Kanton Bern – Reisebericht unseres Schweizexperten Daniel

Wie vielfältig die Schweiz ist, konnte unser Schweizexperte Daniel auf seiner mehrtägigen Tour in der Region Bern erneut entdecken. Bern, die Hauptstadt der Schweiz, bietet Vielfalt und ungeahnte Möglichkeiten, aber lesen Sie selbst!

Tipp 1: Aareschwimmen – UNESCO immaterielles gelebtes Kulturerbe

Kinder und Erwachsene aus ganz Bern verbringen die heißen Tage an dem längsten Fluss der Schweiz und nutzen die Zeit, sich zu entspannen und sich mit der Strömung treiben zu lassen – also Badekleidung an und rein in die Aare. Es war ein wahnsinnig erfrischendes Gefühl, sich in dem grün-blauen Gletscherwasser, das gerade mal 20°C warm war, treiben zu lassen. Wer möchte, kann sich von der Strömung durch ganz Bern treiben lassen. Diese bringt einen zu den einzelnen Ausstiegen, die mit einem roten Geländer gezeichnet sind. Man erkennt direkt, warum die Berner.innen dieses Flussschwimmen so lieben, kein Wunder also, dass das Aareschwimmen auf der Liste der lebendigen Traditionen von UNESCO als immaterielles Kulturerbe aufgeführt wird. Sogar im Winter treffen sich Schwimmer zweimal wöchentlich, um in der Aare bei 3-10 °C schwimmen zu gehen. Ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Mein persönlicher Tipp: Wer nicht so schwimmerprobt ist, kann sich in den Berner Freibädern, die alle kostenlos sind, abkühlen.

 

 

Tipp 2: UNESCO – Welterbe Berner Altstadt

Auch die Altstadt von Bern ist UNESCO-Welterbe. Auf einer geführten Tour staunte ich nicht nur über die bedeutenden Sehenswürdigkeiten – wie das Berner Bundeshaus, der Kernpunkt der Schweizer Demokratie, der Bundesplatz und das Berner Münster – sondern auch über die vielen spannenden Geschichten die der Tourguide über Bern erzählte.

Nach einem kleinen Altstadtbummel endet die Tour auf der Nydeggbrücke, vor der man einige Braunbären sehen konnte – das Symbol der Stadt Bern. Anschliessend nutzte ich die Gelegenheit, das einzigartige Schauspiel der Zytglogge (Zeitglockenturm) zur vollen Stunde zu verfolgen. Wer in Bern ist, sollte sich das Glockenspiel nicht entgehen lassen. Immer vier Minuten vor jeder vollen Stunde beginnt es mit einem krähenden Hahn.

Abends besuchte ich den Rosengarten – eine wunderschöne Parkanlage mit einem romantischen Restaurant, die etwas höher als die Innenstadt liegt und somit ein Panorama über die ganze Stadt bietet. Die Anlage lädt zum Entspannen ein und ist eine fabelhafte Location um den Sonnenuntergang zu geniessen.

Mein persönlicher Tipp: Führung durch die Berner Altstadt mit einem Einheimischen oder in der Gruppe. Die Informationen sind goldwert!

 

Tipp 3: Tropenhaus Frutigen – die Oase im Berner Oberland

Mit dem Zug fuhr ich bei sonnigem Wetter am glitzernden Thuner See vorbei zum Tropenhaus. Das Tropenhaus ist eine Fusion aus Flora und Fauna, aus Berg- und Tropenwelt. Der Grundgedanke, die Abwärme des Löschbergtunnels für die Region sinnvoll und nachhaltig zu nutzen, ist voll und ganz gelungen. Man findet im Tropenhaus nicht nur einen Tropengarten mit unterschiedlichen Themenpfaden, Tieren und ein Orchideengarten, sondern auch unterschiedliche Ausstellungen, eine Gastronomie für Geniesser, Escape Room Spiele und Übernachtungsmöglichkeiten. Besonders faszinierte mich die einzige Kaviarzucht in der Schweiz, wo ich viel über die nachhaltige #swisstainable Produktion erfahren habe. Es werden dort zahlreiche Störe aus verschiedensten Regionen der Welt gehalten. Den dort hergestellten Kaviar können Sie beispielsweise an Bord des GoldenPass Express verkosten.

Mein persönlicher Tipp: Das Tropenhaus Frutigen bietet für jedes Alter ein besonderes Erlebnis, man sollte es sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen!

 

Tipp 4: Adelboden – Hahnemoospass Gondelfahrten

Kaum 15 km vom Tropenhaus entfernt tauchte ich schon wieder in eine komplett andere Welt ein.

Adelboden – ein bekannter Tourismusort für Wintersport. Aber auch im Sommer ist dort eine faszinierende urbane Landschaft zu finden. Man hat hier auch im Sommer viele Möglichkeiten und eine große Auswahl an Aktivitäten wie Wandern, Trailrunning, Biken.

Faszinierend sind die vielen Bergbahnen, es gibt etliche Möglichkeiten umzusteigen und in unterschiedlichen Richtungen zu fahren. Noch bevor man an einer Station ankommt, bieten die Fahrten selbst bereits ein fabelhaftes Panorama.

An diesem Tag bin ich mit der Gondel an mehreren Stationen, an denen auch immer Ausstiegsmöglichkeiten waren, vorbei zum Hahnenmoospass hochgefahren. Auf über 1900m über dem Meeresspiegel wurde ich von der Aussicht überwältigt.

Nach einer Wanderung am Blümliweg entlang kam das Highlight des Tages – die Talfahrt mit der Trottinette. Die Abfahrt mit dem Tretroller war bei starken Steigungen aber etwas rasant, da war Konzentration und Vorsicht geboten.

Voll mit Eindrücken schloss ich den Tag mit einem exzellenten 5-Gänge Menü und köstlichem Schweizer Wein im Bellevue Park Hotel & Spa. Ein nobles Haus, für anspruchsvolle Gäste.

Mein persönlicher Tipp: Nutzen Sie die das Gondelbahnnetz um zwischen Wanderungen und Fahrten mit der Gondel zu wechseln.

 

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